Cannes Interview – Valentin Spiess

Mit dem Lichtfries für das Kunstmuseum Basel gewinnt iart sensationell Gold in Cannes. Hype5 hat dem Chairman und CEO Valentin Spiess fünf Fragen gestellt.

Geposted am 23. Juni 2017 von Daniel Gremli

 

Wie ist die Idee entstanden?
Bereits bei der Eingabe für den Wettbewerb kamen Christ & Gantenbein mit der Idee eines Frieses auf uns zu. Einerseits sollte der Fries das verbindende Elemente zum bestehenden Bau sein, und andererseits auch als Kommunikationselement dienen. Wir haben die Idee dann im Sinne einer klassischen Kooperation iterativ weiterentwickelt.

 

Der Lichtfries kommt bei Awardjuries rund um den Globus sehr gut an. Wie wurde er von den Baslerinnen und Baslern aufgenommen?
Sehr positiv – von Anfang an war klar, dass der Fries ganz bewusst eine zurückhaltende Gestaltung haben wird, durch die der Dreiklang von künstlichem und natürlichem Licht mit dem Stein der Fassade erst harmonisch wird.

 

Ist iart ein Ingenierbüro oder eine Kommunikationsagentur?
Sowohl als auch!  Wir zeichnen uns dadurch aus, dass wir beide Welten gekonnt verbinden. Bei uns arbeiten Ingenieure mit Faible für Ästhetik und Medienkünstler, die keine Angst vor Lötkolben haben. Mit unserem interdisziplinärem Team können wir so überhaupt erst Projekte wie die kinetische Fassade angehen.

 

Ihr reicht eure Arbeiten immer wieder bei Werbe-Awards ein und seid damit sehr erfolgreich – 2014 gab’s beispielsweise den Innovation Grand Prix in Cannes. Was bewirken solche Preise für euer Geschäft?
Das man ein gewisses Standing hat. Es hilft dabei, dass die Kunden uns auch ambitionierte Projekte zutrauen, bei denen wir unser ganzes Leistungsspektrum – von der Konzeption über das Hardwareengineering bis zum Betrieb – ausspielen können. Und es bestärkt uns darin, auch in Zukunft herausragende Lösungen zu finden.

 

Mit welcher Arbeit geht iart 2018 in Cannes ins Rennen?
Es gibt bereits ein paar Kandidaten, aber welcher der vielsprechendste ist, wird sich noch zeigen.

 

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